Verein der StrassenKatzen  Freiburg und Umgebung e.V.
 

Aktuelles:

Neues von Mogi

Hallo zusammen, habe ja versprochen mich wieder zu melden. Nachdem ich meine Wunden drei Wochen mit Wellnessprogramm pflegen durfte, wurde das Wetter wärmer und meine Sehnsucht nach Freiheit immer größer. Die Zweibeiner, die mich gepflegt hatten, haben deshalb mein „Gefängnis“ geöffnet und es mir überlassen, ob ich raus will oder nicht. Natürlich bin ich so schnell wie möglich wieder in die Freiheit abgehauen und habe erstmal mein verwaistes Revier wieder übernommen und klargestellt, wer hier regiert. Allerdings sind die Zweibeiner so lieb gewesen, dass ich fast jeden Abend wieder bei Ihnen vorbeischaue, mich beschmusen und füttern lasse, um sie bei Laune zu halten, weil das Futter ist einfach zu gut, um darauf zu verzichten. So jetzt muss ich meine Runden drehen, vielleicht melde ich mich mal wieder, wenn es Veränderungen gibt. Tschüüüßßß, machts gut!!!



Weihnachtbaum bei Fressnapf Freiburg Dezember 2022

 Auch in diesem Jahr durften wir im Fressnapf Freiburg wieder Weihnachtswünsche für unsere Straßen- und Pflegekatzen an den Wunschbaum hängen. Und trotz des schweren Jahres, was alle zweifellos hatten, haben liebe Menschen auch an die Straßenkatzen gedacht und für uns gespendet! 

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Spendern, unsere Fellnasen freuen sich riesig!







Geschichte eines Streuners Mogi

Hallo,
ich bin Mogi (so nennen die Dosenöffner, die mich füttern), ca. 7 Jahre und lebe auf der Straße. Das war nicht immer so. Früher hatte ich wohl, glaube ich, ein Zuhause, bin mir aber nicht mehr sicher, da schon lange her. Seit längerem habe ich einen Garten gefunden wo immer Futter auf mich wartet und auch ein paar Streicheleinheiten, wenn ich will und ein kleines Häuschen mit Heu. Was will man als Streuner mehr? Leider blieb mir das Glück nicht hold und ich riss mir die linke Backe auf, die sich ganz bös entzündete und Zahnweh kam auch hinzu, so dass ich nicht mehr fressen konnte. Die Zweibeiner, die mir immer das Futter hinstellen, schockten mich dann total. Sie packten mich, igitt, in eine kleine Kiste, schleppten mich zu einem Zweibeiner mit weißem Kittel, danach war alles schwarz. Zu mir kam ich wieder in der kleinen Kiste. Die Zweibeiner trugen micht durch den bekannten Garten, ließen mich aber nicht raus, na so was. Vielmehr steckten sie mich in zwei Räume, von denen ich zwar den Garten sehen kann, aber nicht dorthin kommen. Ich war ziemlich sauer und pinkelte den einen Raum voll. Inzwischen sind einige Tage vergangen, Futter gibt es vom Feinsten, Streicheleinheiten auch und es ist schön warm. Muss zugeben, so übel ist die Gefangenschaft auch nicht und nachts habe ich auch noch einen Zweibeiner, den ich volljammern und zuschnurren kann. 

Mal sehen wie es weitergeht, wenn ich jetzt noch ab und zu in den Garten dürfte, könnte ich mich hier niederlassen, aber erst wenn es wärmer geworden ist, frieren möchte ich nicht. So habe ich doch noch ein schönes Weihnachtsgeschenk bekommen.
Euer Mogi, bis bald.